Geht ein Tränchen auf Reisen,
zieht weit hinaus in die Welt.
Schlägt verbitterte Schneisen,
wandert alleine durchs Feld.
Sucht verzweifelt das Liebste,
das durch den Tode dahin.
Ging durchs hellste und trübste
Tal, doch es blieb ohne Sinn.
Und das Tränchen ward müde,
nimmermehr fand es sein Glück.
Seine Freud' sank rapide.
Nichts, was je war, kehrt zurück ...
(c) Bettina Lichtner