Ein Tag, der sagt dem andern,
mein Leben sei ein Wandern
zur großen Ewigkeit.
O Ewigkeit, so schöne,
mein Herz an dich gewöhne.
Mein Heim ist nicht in dieser Zeit.
(c) Gerhard Tersteegen (1697-1769)
Ein Tag, der sagt dem andern,
mein Leben sei ein Wandern
zur großen Ewigkeit.
O Ewigkeit, so schöne,
mein Herz an dich gewöhne.
Mein Heim ist nicht in dieser Zeit.
(c) Gerhard Tersteegen (1697-1769)
Wir dürfen nur nicht zagen,
wenn wir den Weg nicht sehn;
auch in den schwersten Tagen
willst du, Herr, mit uns gehn.
Du stehst uns ja zur Seiten
und führst uns Schritt für Schritt.
Durch alle Dunkelheiten
gehst du getreulich mit ...
(c) Käte Walter (1886-1985)
Mag dies und das uns scheiden,
sich trennen arm und reich ---
durch Tod und Schuld und Leiden
sind wir uns alle gleich.
Ja, alle sind wir allen
auf Erden tief verwandt
und müssen alle fallen
einst in die gleiche Hand.
(c) Arno Pötzsch (1900-1956)
Auf ihn will ich vertrauen
in meiner schweren Zeit.
Es kann mich nicht gereuen,
er wendet alles Leid.
Ihm sei es heimgestellt.
Mein Leib, mein Seel', mein Leben
sei Gott, dem Herrn ergeben,
er schaff 's, wie 's ihm gefällt.
(c) Ludwig Helmbold (1532-1598)
Lasst uns für alle beten, die leben müssen mit einem leeren Platz an ihrer Seite: dass sie um Gottes willen aufgerichtet werden aus ihrem Schmerz; dass sie entdecken, Gott sei für sie wie ein Mitmensch, der trösten und mittragen kann; dass sie ohne Verbitterung ihr Herz offenhalten in Hoffnung und Erwartung.
(c) Huub Oosterhuis (1933-2023)
Leiden sammelt unsre Sinne,
dass die Seele nicht zerrinne
in den Bildern dieser Welt,
ist wie eine Engelwache,
die im innersten Gemache
des Gemütes Ordnung hält.
(c) Karl Friedrich Harttmann (1743-1815)